Tatort Kälberstall

#41 von Eradan , 12.06.2008 20:38

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"



Ich bin nicht dick, ich brauche nur viel Platz für meine inneren Werte.


 
Eradan
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Tatort Kälberstall

#42 von caliburn , 12.06.2008 20:43

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."


Ich leide nicht unter Depressionen - sie sind meine besten Freunde.

Liebe ist nur ein schöner Traum.


 
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Tatort Kälberstall

#43 von Eradan , 12.06.2008 20:55

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war.



Ich bin nicht dick, ich brauche nur viel Platz für meine inneren Werte.


 
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Tatort Kälberstall

#44 von EinStein , 12.06.2008 21:04

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.

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EinStein
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Tatort Kälberstall

#45 von Eradan , 12.06.2008 21:13

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"



Ich bin nicht dick, ich brauche nur viel Platz für meine inneren Werte.


 
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Tatort Kälberstall

#46 von NeoKing , 12.06.2008 21:18

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?" "Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."


Jetzt erst recht


 
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Tatort Kälberstall

#47 von caliburn , 12.06.2008 21:36

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michale?". fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.


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Tatort Kälberstall

#48 von Eradan , 13.06.2008 16:56

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."



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#49 von caliburn , 13.06.2008 17:20

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.


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Tatort Kälberstall

#50 von Eradan , 13.06.2008 17:36

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."



Ich bin nicht dick, ich brauche nur viel Platz für meine inneren Werte.


 
Eradan
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Tatort Kälberstall

#51 von caliburn , 13.06.2008 17:51

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"wie sie meinen, junge Dame.", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben sie noch etwas zu sagen?"


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Tatort Kälberstall

#52 von EinStein , 13.06.2008 19:05

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"wie sie meinen, junge Dame.", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben sie noch etwas zu sagen?" Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären."

EinStein




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EinStein
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Tatort Kälberstall

#53 von Eradan , 13.06.2008 19:15

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.



Ich bin nicht dick, ich brauche nur viel Platz für meine inneren Werte.


 
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Tatort Kälberstall

#54 von caliburn , 13.06.2008 19:38

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.
Dann ging er langsam zu seinen Kollegen und wertete mit ihnen kurz das sich eben Ereignete aus.


Ich leide nicht unter Depressionen - sie sind meine besten Freunde.

Liebe ist nur ein schöner Traum.


 
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Tatort Kälberstall

#55 von Eradan , 13.06.2008 20:41

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.
Dann ging er langsam zu seinen Kollegen und wertete mit ihnen kurz das sich eben Ereignete aus.
Währenddessen zogen sich Eini, Faye und Caliburn zurück, um zu beraten, wie sie es nun weitergehen sollte, insbesondere Eini litt sehr unter dem Verlust seiner beiden Kälbchen.



Ich bin nicht dick, ich brauche nur viel Platz für meine inneren Werte.


 
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Tatort Kälberstall

#56 von caliburn , 13.06.2008 21:14

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.
Dann ging er langsam zu seinen Kollegen und wertete mit ihnen kurz das sich eben Ereignete aus.
Währenddessen zogen sich Eini, Faye und Caliburn zurück, um zu beraten, wie sie es nun weitergehen sollte, insbesondere Eini litt sehr unter dem Verlust seiner beiden Kälbchen.
"Als erstes", sagte Faye, "müssen wir irgendwie in dne stall kommen, um uns umzuschauen."


Ich leide nicht unter Depressionen - sie sind meine besten Freunde.

Liebe ist nur ein schöner Traum.


 
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Tatort Kälberstall

#57 von Eradan , 13.06.2008 22:45

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.
Dann ging er langsam zu seinen Kollegen und wertete mit ihnen kurz das sich eben Ereignete aus.
Währenddessen zogen sich Eini, Faye und Caliburn zurück, um zu beraten, wie sie es nun weitergehen sollte, insbesondere Eini litt sehr unter dem Verlust seiner beiden Kälbchen.
"Als erstes", sagte Faye, "müssen wir irgendwie in dne stall kommen, um uns umzuschauen."
"Das dürfte schwierig sein; die Polizei wird mit Sicherheit alles abgesperrt haben", gab Eini zu bedenken.



Ich bin nicht dick, ich brauche nur viel Platz für meine inneren Werte.


 
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Tatort Kälberstall

#58 von caliburn , 13.06.2008 23:13

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.
Dann ging er langsam zu seinen Kollegen und wertete mit ihnen kurz das sich eben Ereignete aus.
Währenddessen zogen sich Eini, Faye und Caliburn zurück, um zu beraten, wie sie es nun weitergehen sollte, insbesondere Eini litt sehr unter dem Verlust seiner beiden Kälbchen.
"Als erstes", sagte Faye, "müssen wir irgendwie in den Stall kommen, um uns umzuschauen."
"Das dürfte schwierig sein; die Polizei wird mit Sicherheit alles abgesperrt haben", gab Eini zu bedenken.
"Aber du kennst dich hier doch aus, Eini!", wandte caliburn ein.


Ich leide nicht unter Depressionen - sie sind meine besten Freunde.

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Tatort Kälberstall

#59 von Eradan , 14.06.2008 10:31

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.
Dann ging er langsam zu seinen Kollegen und wertete mit ihnen kurz das sich eben Ereignete aus.
Währenddessen zogen sich Eini, Faye und Caliburn zurück, um zu beraten, wie sie es nun weitergehen sollte, insbesondere Eini litt sehr unter dem Verlust seiner beiden Kälbchen.
"Als erstes", sagte Faye, "müssen wir irgendwie in den Stall kommen, um uns umzuschauen."
"Das dürfte schwierig sein; die Polizei wird mit Sicherheit alles abgesperrt haben", gab Eini zu bedenken.
"Aber du kennst dich hier doch aus, Eini!", wandte caliburn ein.
"Das schon, aber wenn sich diese Schnittlauchfraktion auf dem gesamten Hof verstreut und ihre Augen und Ohren überall hat - das ist eigentlich das Hauptproblem, um unbemerkt in den Stall zu kommen", erwiderte Eini; ihn schien aller Mut verlassen zu haben.



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Tatort Kälberstall

#60 von caliburn , 14.06.2008 11:04

An einem warmen Sommermorgen ging Eini, leise zufrieden ein Lied vor sich hinpfeifend, auf der Landstraße von Wetterfeld zum Selgenhof, um nach den in der letzten Nacht geborenen zwei Kälbchen zu sehen. Es war ein schöner Morgen, der ihn dazu veranlasst hatte, sein Auto stehen zu lassen und die paar Kilometer zu Fuß zu überbrücken (naja, und auch die Tatsache, dass sein Auto und sein Fahrrad kaputt waren und seine Eltern ihm ihr Auto nicht geben konnen). Insgeheim ärgerte er sich, dass er sein Auto vor zwei Tagen an einen Baum gefahren hatte, nur weil Sunrise, die in einem extrem kurzen Minirock auf der Landstraße unterwegs gewesen war, ihn durch ihr ziemlich aufreizendes Auftreten abgelenkt hatte. Aber, so dachte er sich im Nachhinein, wenigstens hatte er einen seeeehr tiefen Einblick erhaschen könnne, und das war es wohl wert gewesen. Er verzog den Mund zu einem genüsslichen Grinsen. ALs er so weiterträumte, merkte er nicht, wie sich langsam ein Auto näherte. Erst als es unmittelbar neben ihm hielt, schreckte er aus seinen frivolen Gedanken auf, aber er atmete erleichtert auf, als er Caliburn am Steuer erkannte.
Erstaunt schaute er sie an: "Hey, was machst du denn hier?!"
"Wieso, Du hast mir doch gestern nachmittag 'ne SMS geschickt, dass ich sofort hierher kommen soll, weil doch die Kälbchen heute zur Welt kommen sollen", erwiderte Caliburn erstaunt.
Einstein stutzte - davon wusste er gar nichts. "Ich hab dir aber keine geschickt, denn gestern nachmittag wusste ich ja noch gar nicht, wann es mit den Kälbchen soweit ist... sie sind übrigens letzte Nacht zur Welt gekommen, deswegen bin ich unterwegs zum Kälberstall." "Darf ich wenigstens mitfahren, weil meine Füße tun schon weh vom Laufen?"
Caliburn zögerte kurz, dann lächelte sie und hieß ihn einsteigen. Während sie nun in gemächlichem Tempo die Landstraße entlang tuckerten, kam ihnen ein Motorradfahrer in halsbrecherischer Geschwindigkeit entgegen, so dass Caliburn vorsichtshalber scharf nach rechts lenkte und anhielt, zu ihrer Verwunderung aber stoppte auch der Motorradfahrer und als dieser den Helm abnahm, wurde ihre Überraschung noch größer: es war Faye.
Faye grinste beide an und stieg vom Motorrad; als sie jedoch bei ihnen war, wurde ihr Gesicht ernst und sie sagte: "Gut, das ich euch beide treffe - es ist etwas schreckliches passiert."
"Was ist denn los Ina?" fragte Eini verwundert, weil er wußte noch net mal, dass Faye nen Motorrad hatte.
"Die Kälbchen sind spurlos verschwunden, aber das Schlimmste ist, es ist überall Blut, sehr viel Blut sogar", berichtete Faye, wobei ihr trotz aller Bemühungen, es zu unterdrücken, die Tränen über die Wangen kullerten. Caliburn und einstein starrten sie erschrocken an, dann sagten sie wie aus einem Munde: "WAS?!?!"
Eini wurde zusehend blasser, schwer atmend hielt er sich an der Tür von Caliburns "Käfer" fest. Seine Gedanken rasten hin und her. Sollten seine Kälbchen etwa das Opfer eines Sadisten geworden sein? Unwillkürlich schossen Tränen hervor, die er nur mit Mühe zurückhalten konnte.
Ungemein berührt von dem unerwarteten Gefühlsausbruch Einsteins nahm Caliburn ihn behutsam in den Arm und tröstete ihn: "Ach, Eini, es tut mir ja so leid für dich, aber trotz allem müssen wir jetzt einen kühlen Kopf bewahren und alles tun, damit dieses abscheuliche Verbrechen, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte, aufgeklärt wird."
Faye stimmte ihr zu, und Einstein beruhigte sich, etwas beschämt, dass er in Gegenwart vom Frauen geweint hatte. Dann aber wandte sich Faye, nachdem sie einen Augenblick über die letzten Worte nachgedacht hatte, verstört an Caliburn: "Wie, wenn es denn wirklich stattgefunden haben sollte - glaubst Du etwa, dass hier ein Verbrechen nur vorgetäuscht wurde?" Ein wenig Misstrauen schwang in ihrer Stimme mit, und Caliburn hob abwehrend die Hände, als sie beruhigend erwiderte: "Ich sage gar nichts - ich meine bloß, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, und du selbst hast ja nur gesagt, dass die Kälber verschwunden sind und BLut da ist, aber nix von irgendwie Toten oder so."
Faye sah Caliburn zweifelnd an: "Es wäre zu schön, wenn sich herausstellen würde, dass den Kälbchen nichts passiert ist, doch ich glaube nicht daran, aber die Polizei, die ja inzwischen schon auf dem Hof eingetroffen sein dürfte, wird sicherlich mehr herausfinden."
Das war das allgemeine Stichwort, sodass sich alle drei zum Selgenhof begaben - Faye vorneweg auf ihrem motorrad, caliburn und der etwas aufeglöste Einstein im Käfer hinteher.
Auf dem Selgenhof wurde Eini bereits von Kriminalinspektor Sponky erwartet. Er blickte mürrisch, als er die drei sah. "Darf ich fragen, was SIE hier zu suchen hat?", fragte er Eini, wobei er Caliburn aufmerksam musterte.
Einstein antwortete unsicher: "na, ich arbeite hier."
"Ich meinte ja nicht Sie, sondern die Dame da neben Ihnen", antwortete Sponky barsch.
"Sie hat mich eben hierher gefahren sonst wäre ich noch später hier erschienen", antwortete Eini.
"Was is denn jetzt mit den verschwundenen Kälbchen?" fragte jetzt auch Faye ungeduldig.
Inspektor Sponky schaute misstrauisch zu Faye, dann antwortete er nach kurzem Zögern: "DAS, meine liebe, geht SIE wohl gar nichts an, überhaupt haben Sie alle hier rein gar nichts am Tatort zu suchen, also verschwinden Sie!"
"Hehe, bitte ein bisschen höflicher, ja?", murrte Eini, wobei er dem Inspektor einen wütenden Blick zuwarf. "Schließlich arbeite ich hier und haben daher ein Recht darauf, hier zu bleiben."
Der Inspektor war im ersten Augenblick sichtlich verblüfft angesichts dieser seiner Meinung nach ungehörigen Impertinenz eines Jugendlichen, aber dann zuckte nur ein verächtliches Lächeln in seinen Mundwinkeln, als er erwiderte: "Sie haben hier im Moment überhaupt keine Rechte, junger Mann, außer sich zu dem Sachverhalt zu äußern oder auch nicht, und da wir nun endlich bei dem Thema sind, möchte ich Sie auch gleich mal fragen, wo Sie letzte Nacht waren."
Einstein stockte, und sein Mund öffnete und schloss sich verwirrt, ohne dass er etwas sagen konnte.
"Nun, ich höre... oder ist es Ihnen vielleicht unangenehm, in Gegenwart ihrer... ähm... Freundin", dabei grinste der Inspektor Caliburn vielsagend an, "darüber zu sprechen?"
"Das ist nicht meine Freundin!", protestierte Einstein und fuhr erklärend fort: "Sie ist unsere neue Auszubildende, und weil es ihr erster Tag hier ist, hat mich hergefahren, damit ich ihr den Hof zeigen kann."
"Oder vielleicht auch den Hof machen?", erwiderte der Inspektor, wobei er Eini verständnisvoll zuzwinkerte, doch dem reichte es jetzt, obwohl er sonst nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war. "Also ich war letzte Nacht bei einem Kumpel und hab bis 2 Uhr morgens Skat gespielt." antwortet Eini doch auf die Frage.
"Na, das lässt sich ja überprüfen und auch, ob Ihre Begleiterin tatsächlich als Azubi hier arbeitet", antwortete Inspektor Sponky verstimmt und dann wandte er sich an Faye: "Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?"
"Ich bin die Freundin vom Michael, der hier auf dem Hof arbeitet."
"Wer ist dieser Michael?", fragte Sponky und zückte seinen Notizblock, um sich Notizen zu machen.
Faye schaute hilfesuchend zu Eini, der aber wich ihrem Blick aus und dachte sich: "Jetzt soll sie mal zusehen, wie sie da wieder rauskommt; ich halt mich hier raus."
"Na, was ist nun?", fragte Sponky, und man konnte sehen, wie sich Misstrauen in seinen BLick mischte.
Doch Faye hatte sich anscheinend entschlossen, diesem Inspektor, der ihr allmählich immer unsympathischer wurde, nichts mehr zu sagen als nur noch: "Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern."
"Wie Sie meinen, junge Dame", reisgnierte Sponky, dann wandte er sich an die anderen Umstehenden: "Haben Sie noch etwas zu sagen?"
Eini antwortete, dass er alles tun werde um mitzuhelfen, das Verbrechen im Kuhstall aufzuklären.
"Ich danke Ihnen für Ihre Bereitschaft, Herr... , aber um rauszukriegen, was hier passiert ist und wer der oder die Täter waren, dafür sind wir hier, und ich möchte Sie alle bitten, sich für weitere Befragungen zu gegebener Zeit bereitzuhalten", erwiderte der Kriminalinspektor kühl lächelnd und sich mit einer leichten Verbeugung verabschiedend.
Dann ging er langsam zu seinen Kollegen und wertete mit ihnen kurz das sich eben Ereignete aus.
Währenddessen zogen sich Eini, Faye und Caliburn zurück, um zu beraten, wie sie es nun weitergehen sollte, insbesondere Eini litt sehr unter dem Verlust seiner beiden Kälbchen.
"Als erstes", sagte Faye, "müssen wir irgendwie in den Stall kommen, um uns umzuschauen."
"Das dürfte schwierig sein; die Polizei wird mit Sicherheit alles abgesperrt haben", gab Eini zu bedenken.
"Aber du kennst dich hier doch aus, Eini!", wandte caliburn ein.
"Das schon, aber wenn sich diese Schnittlauchfraktion auf dem gesamten Hof verstreut und ihre Augen und Ohren überall hat - das ist eigentlich das Hauptproblem, um unbemerkt in den Stall zu kommen", erwiderte Eini; ihn schien aller Mut verlassen zu haben. Er seufzte und blikcte sich unauffällig um.


Ich leide nicht unter Depressionen - sie sind meine besten Freunde.

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